Google Dashboard – Verwalten Sie alle Ihre Google-Daten an einem Ort
Was ist das Google Dashboard?
Das Google Dashboard ist ein zentrales Kontoverwaltungstool, das unter myaccount.google.com/dashboard verfügbar ist. Es zeigt alle mit Ihrem Google-Konto verknüpften Google-Produkte und -Dienste sowie eine Zusammenfassung der von jedem Dienst über Sie gespeicherten Daten. Es wurde 2009 als direkte Reaktion auf die wachsende Besorgnis darüber eingeführt, wie viele persönliche Daten Google in seinem gesamten Ökosystem sammelt. In einer einzigen, authentifizierten Ansicht sehen Sie Aktivitäten von Gmail, YouTube, der Suche, Drive, Fotos, Kalender, Chrome-Synchronisierung, Google Play, Standortverlauf und Dutzenden weiterer Dienste – alles verknüpft mit dem Konto, in dem Sie angemeldet sind.
Der Begriff „Google Dashboard“ wird umgangssprachlich auch für verschiedene andere Status- und Verwaltungspanels von Google verwendet, darunter das Google Workspace Status Dashboard (das Serviceausfälle verfolgt), das Google Search Status Dashboard (das Indexierungs- und Crawling-Probleme meldet) und produktspezifische Dashboards in Tools wie Google Analytics, Google Ads und Looker Studio. Dieser Artikel behandelt all diese Dashboards, beginnend mit dem primären Dashboard auf Kontoebene, da es den meisten Nutzern bekannt ist und von Google selbst so genannt wird.
Warum das Google Dashboard wichtig ist
Das Google Dashboard ist deshalb so wichtig, weil es der direkteste Weg ist, den Umfang der von Google über Sie gespeicherten Daten zu verstehen und auf dieser Grundlage Maßnahmen zu ergreifen, ohne Dutzende von separaten Produkteinstellungsseiten aufrufen zu müssen.
Die meisten Google-Nutzer interagieren täglich mit fünf oder mehr Google-Diensten, ohne zu bemerken, dass jede Interaktion – Suchanfragen, angesehene Videos, gekaufte Apps, synchronisierter Browserverlauf, Standort-Check-ins – protokolliert und ihrem Konto zugeordnet wird. Bevor es das Google Dashboard gab, musste man jedes Produkt einzeln aufrufen, um diese Daten zu prüfen oder zu verwalten. Das Dashboard bündelt diese Prüfung an einem zentralen Ort und bietet vor allem direkte Links zu den Einstellungen und Löschwerkzeugen für jeden Dienst.
Datenschutz und Datentransparenz
Das Google Dashboard ist eines der wenigen Tools einer großen Technologieplattform, das Nutzern einen umfassenden Überblick über ihre Datenmenge bietet. Es zeigt in den meisten Fällen nicht die Rohdaten selbst an, sondern Zählungen und Zusammenfassungen – beispielsweise, wie viele E-Mails sich in Ihrem Gmail-Konto befinden, wie viele Fotos gespeichert sind, wie viele Geräte Chrome-Daten synchronisieren und wie viele Apps aus dem Google Play Store installiert wurden. Dieser übersichtliche Ansatz ermöglicht es Nutzern, direkt auf ihre Daten zuzugreifen, ohne Rohdaten auswerten zu müssen.
Überwachung der Kontosicherheit
Neben dem Schutz der Privatsphäre bietet das Dashboard auch sicherheitsrelevante Informationen. Sie sehen, welche Drittanbieter-Apps und -Dienste Zugriff auf Ihr Google-Konto haben, welche Geräte aktuell angemeldet sind und ob verbundene Anwendungen über ungewöhnliche Berechtigungen verfügen. Das Erkennen unbekannter Geräte oder nicht mehr genutzter Apps ist ein praktischer Sicherheitsvorteil, der keine technischen Vorkenntnisse erfordert.
Regulatorischer und Compliance-Kontext
Die Existenz des Google Dashboards ist unter anderem eine Reaktion auf globale Datenschutzbestimmungen. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union und ähnliche Gesetze verpflichten Datenverantwortliche, Einzelpersonen einen aussagekräftigen Zugang zu Informationen über die Verarbeitung ihrer Daten zu gewähren. Das Google Dashboard bildet zusammen mit Google Takeout (dem Datenexport-Tool) und Meine Aktivitäten (dem detaillierten Aktivitätsprotokoll) die praktische Infrastruktur, mit der Google viele dieser Zugangs- und Transparenzpflichten gegenüber einzelnen Nutzern erfüllt.
So funktioniert das Google Dashboard
Das Google Dashboard funktioniert, indem es beim Laden der Seite alle mit Ihrem Konto verknüpften Google-Dienste abfragt und anschließend eine Echtzeit- oder nahezu Echtzeit-Zusammenfassung der von diesem Dienst gespeicherten Daten anzeigt. Für den Zugriff ist die Anmeldung mit einem Google-Konto erforderlich. Das Dashboard ist vollständig personalisiert und zeigt ausschließlich Daten an, die mit dem authentifizierten Konto verknüpft sind.
Authentifizierung und Zugriff
Gehen Sie zu myaccount.google.com/dashboard und melden Sie sich an. Wenn Sie mehrere Google-Konten verwalten, müssen Sie manuell zwischen den Konten wechseln – das Dashboard aggregiert keine Daten aus verschiedenen Konten. Google Workspace-Konten (ehemals G Suite) haben ebenfalls Zugriff auf das Dashboard, wobei Administratoren bestimmte Funktionen für Nutzer innerhalb einer verwalteten Organisation einschränken können.
Servicepanels und was sie anzeigen
Das Dashboard ist in ausklappbare Bereiche unterteilt, einen pro Google-Produkt. Jeder Bereich zeigt eine kurze Datenzusammenfassung und Links zu den entsprechenden Produkteinstellungen oder Datenverwaltungstools. Welche Bereiche angezeigt werden, hängt von den genutzten Diensten ab. Zu den gängigen Bereichen gehören:
- Gmail: Gesamtzahl der E-Mails, belegter Speicherplatz und Links zu den Gmail-Einstellungen.
- Google Drive: Anzahl der gespeicherten Dateien, Speicherauslastung von Drive, Gmail und Fotos zusammen.
- Google Fotos: Anzahl der Fotos und Videos, Speicherplatzverbrauch.
- YouTube: Anzahl der hochgeladenen Videos, Anzahl der mit „Gefällt mir“ markierten Videos, Abonnements und Kommentarverlauf.
- Google-Suche: Links zu Ihrem Suchverlauf und dem Aktivitätsprotokoll.
- Chrome-Synchronisierung: Anzahl der Lesezeichen, Passwörter, geöffneten Tabs und Erweiterungen, die geräteübergreifend synchronisiert werden.
- Google Kalender: Anzahl der gespeicherten Kalender und Ereignisse.
- Google Play: Anzahl der installierten Apps sowie der Käufe von Büchern, Filmen und Musik.
- Google Kontakte: Gesamtzahl der Kontakte.
- Standortverlauf: Gibt an, ob der Standortverlauf aktiviert ist, und einen Link zu den Timeline-Einstellungen.
- Google Fit: Zusammenfassung der Aktivitätsdaten, falls der Dienst genutzt wurde.
- Blogger, Google Sites und andere ältere Produkte: Werden angezeigt, wenn dem Konto Inhalte zugeordnet sind.
Aktualität und Genauigkeit der Daten
Die im Google Dashboard angezeigten Zählergebnisse sind im Allgemeinen korrekt, können aber insbesondere bei Diensten mit großen Datensätzen wie Gmail oder Fotos geringfügig hinter dem Echtzeitstatus zurückbleiben. Google weist darauf hin, dass einige Zahlen Schätzwerte sind. Das Dashboard dient der Übersicht und Navigation, nicht der bytegenauen Datenerfassung – hierfür bietet Google Takeout die Möglichkeit, die tatsächlichen Daten zu exportieren.
Vom Dashboard aus verfügbare Aktionen
Jedes Service-Panel enthält direkte Links zu relevanten Management-Tools. Es handelt sich dabei nicht um passive Anzeigen, sondern um Navigationszentralen. Vom Dashboard aus können Sie:
- Öffnen Sie die Einstellungsseite für einen beliebigen aufgelisteten Google-Dienst.
- Navigieren Sie zu den Löschwerkzeugen für bestimmte Datentypen (z. B. zum Löschen des gesamten YouTube-Wiedergabeverlaufs).
- Über den Abschnitt „Verbundene Apps“ können Sie Berechtigungen von Drittanbieter-Apps überprüfen und widerrufen.
- Über Google Takeout können Sie Daten aus einzelnen oder allen Diensten exportieren.
- Überprüfen Sie die Geräte, die derzeit in Ihrem Konto angemeldet sind.
- Verwalten Sie die Einstellungen für das automatische Löschen von Standortverlauf, Web- und App-Aktivitäten sowie YouTube-Verlauf.
Die anderen Google Dashboards: Ein strukturierter Überblick
Mehrere andere Google-Tools tragen die Bezeichnung „Dashboard“, wobei jedes eine bestimmte Zielgruppe und einen bestimmten Zweck erfüllt. Wenn Sie wissen, welches Dashboard für Ihre Situation relevant ist, vermeiden Sie Verwirrung bei der Suche nach dem richtigen Tool.
| Dashboard-Name | Primäre Zielgruppe | URL | Kernfunktion |
|---|---|---|---|
| Google-Konto-Dashboard | Alle Google-Nutzer | myaccount.google.com/dashboard | Dateninventarisierung und Datenschutzverwaltung für ein persönliches Google-Konto |
| Google Workspace Status-Dashboard | IT-Administratoren, Workspace-Benutzer | www.google.com/appsstatus | Echtzeit-Statusinformationen zu Gmail, Drive, Meet und anderen Workspace-Apps |
| Google-Suchstatus-Dashboard | SEOs, Webmaster, Entwickler | status.search.google.com | Berichte über Probleme mit Indexierungs-, Crawling- und Rankingsystemen, die die Suche betreffen |
| Looker Studio (ehemals Data Studio) | Analysten, Marketingfachleute | lookerstudio.google.com | Benutzerdefinierte Dashboards zur Datenvisualisierung und Berichterstellung, die mit Google-Datenquellen verbunden sind |
| Google Ads Dashboard | Werbetreibende, Agenturen | ads.google.com | Kampagnenleistungsübersicht, Budgetverwaltung und Anzeigenberichterstattung |
| Google Analytics Dashboard | Website-Betreiber, Marketingfachleute | analytics.google.com | Website- und App-Traffic-Berichte und Zielgruppenanalyse |
| Google Search Console | Webmaster, SEOs | search.google.com/search-console | Suchleistungsdaten, Indexierungsstatus und Website-Integrität für Web-Properties |
Google Workspace Status-Dashboard
Dieses Dashboard ist eine öffentlich zugängliche Seite zur Statusanzeige von Google-Diensten. Google aktualisiert diese Seite, sobald es zu Störungen bei einem Workspace-Produkt kommt. Die Vorfälle werden nach Produkt (Gmail, Google Drive, Google Meet, Google Kalender usw.) und Schweregrad kategorisiert – Dienstunterbrechung , Dienstausfall oder Dienstinformation . IT-Administratoren nutzen das Dashboard, um zu überprüfen, ob ein gemeldetes Problem tatsächlich auf Google zurückzuführen ist, bevor sie Zeit in die interne Fehlerbehebung investieren. Die Seite ist ohne Anmeldung für alle zugänglich.
Google-Suchstatus-Dashboard
Das 2022 eingeführte Google Search Status Dashboard bietet SEO-Experten und Webmastern Einblick in bekannte Probleme mit den Google-Suchsystemen. Es meldet Probleme beim Crawling (Zugriff des Googlebots auf Seiten), der Indexierung (Hinzufügung von Seiten zum Suchindex) und der Auslieferung (korrekte Anzeige der Suchergebnisse). Jeder Vorfall enthält eine Beschreibung, einen Zeitstrahl und einen Lösungshinweis. Dieses Dashboard ist besonders hilfreich, wenn sich das Ranking oder der Indexierungsstatus einer Website unerwartet ändert und die Ursache unklar ist – ein Blick auf dieses Dashboard kann ein systemisches Google-Problem ausschließen, bevor seitenbezogene Ursachen untersucht werden.
Wichtigste Unterschiede: Dashboard vs. Meine Aktivitäten vs. Datenschutz-Check
Google bietet drei sich teilweise überschneidende, aber dennoch unterschiedliche Tools für die Konto- und Datenverwaltung an, die von den Nutzern häufig verwechselt werden.
- Das Google Dashboard zeigt eine produktbezogene Zusammenfassung der von Google gespeicherten Daten – Anzahl und Kategorien, nicht einzelne Datensätze. Es bietet die umfassendste Ansicht.
- Meine Aktivitäten (myactivity.google.com) zeigen Ihre einzelnen Aktivitäten – Suchanfragen, angesehene Videos, besuchte Websites – in chronologischer Reihenfolge an. Die Übersicht ist detaillierter und ermöglicht das Löschen einzelner Einträge oder mehrerer Einträge gleichzeitig.
- Der Datenschutz-Check (myaccount.google.com/privacycheckup) ist ein geführter Assistent, der Sie durch wichtige Datenschutzeinstellungen in Google-Produkten führt. Er ist handlungsorientiert und nicht informativ; er soll Sie zu Entscheidungen anregen, anstatt Daten anzuzeigen.
In Kombination bieten diese drei Tools den Nutzern ein vollständiges Bild: Das Dashboard zeigt, welche Daten auf Kategorieebene vorhanden sind, Meine Aktivitäten zeigen , welche spezifischen Datensätze existieren, und der Datenschutz-Check hilft Ihnen bei der Entscheidung, welche Einstellungen Sie zukünftig anwenden möchten.
So greifen Sie auf das Google Dashboard zu und navigieren darin
Melden Sie sich in Ihrem Google-Konto an und rufen Sie myaccount.google.com/dashboard auf. Das Dashboard zeigt eine kategorisierte Liste aller mit Ihrem Konto verknüpften Google-Produkte an und gibt die jeweils gespeicherte Datenmenge an. Sie können jede Produktkarte erweitern, die Daten einsehen und direkt von derselben Seite aus auf die Einstellungen oder Datenverwaltungstools des jeweiligen Produkts zugreifen.
Schritt 1: Melden Sie sich im richtigen Konto an
Bevor Sie das Google Dashboard öffnen, prüfen Sie, welches Google-Konto in Ihrem Browser aktiv ist. Wenn Sie mehrere Konten verwalten – private, geschäftliche oder schulische –, zeigt das Dashboard nur die Daten des aktuell angemeldeten Kontos an. Das Wechseln zwischen Konten während der Sitzung ohne vorherige Prüfung ist eine der häufigsten Ursachen für Verwirrung.
- Klicken Sie auf Ihr Profilbild in der oberen rechten Ecke einer beliebigen Google-Seite.
- Bitte prüfen Sie, ob die angezeigte E-Mail-Adresse mit dem Konto übereinstimmt, das Sie prüfen möchten.
- Falls Sie wechseln müssen, wählen Sie „Weiteres Konto hinzufügen“ und melden Sie sich separat an.
- Öffnen Sie ein separates Browserprofil oder ein Inkognitofenster, um zwei Konten gleichzeitig und ohne Konflikte zu verwalten.
Schritt 2: Navigieren Sie zur Dashboard-URL
Geben Sie myaccount.google.com/dashboard direkt in Ihre Adresszeile ein. Alternativ können Sie myaccount.google.com aufrufen, in der linken Seitenleiste „Daten & Datenschutz“ auswählen und zum Abschnitt „ Daten von Apps und Diensten, die Sie verwenden“ scrollen. Dort finden Sie ebenfalls den Link zum Dashboard. Wenn Sie die direkte URL als Lesezeichen speichern, sparen Sie Zeit bei regelmäßigen Überprüfungen.
Schritt 3: Lesen Sie die Produktübersichtskarten.
Das Dashboard präsentiert jeden Google-Dienst als ausklappbare Karte. Jede Karte zeigt den Produktnamen, ein Symbol und eine kurze Anzahl oder Zusammenfassung der gespeicherten Daten – beispielsweise die Anzahl der E-Mails in Gmail, Fotos in Google Fotos oder Dateien in Drive. Diese Übersicht ermöglicht Ihnen einen schnellen Überblick, bevor Sie tiefer in die Materie einsteigen.
- Karten mit einem nach unten gerichteten Pfeil können erweitert werden, um Unterkategorien anzuzeigen.
- Karten ohne gespeicherte Daten werden zwar angezeigt, zeigen aber eine Zähleranzeige von Null.
- Produkte, die Sie noch nie verwendet haben, werden möglicherweise gar nicht angezeigt oder es wird eine Aufforderung zum Einstieg angezeigt.
Schritt 4: Einzelne Produktkarten erweitern
Klicken Sie auf eine beliebige Karte, um sie zu erweitern. Die erweiterte Ansicht zeigt detailliertere Daten. Bei Gmail sehen Sie die Gesamtzahl der Nachrichten, die Anzahl der Labels und die verknüpften Konten. Bei Google Fotos sehen Sie die Anzahl der Fotos und Videos. Bei YouTube sehen Sie Ihre Kanaldetails, Ihren Wiedergabeverlauf und die Anzahl Ihrer Videos, sofern Sie Inhalte hochgeladen haben.
Suchen Sie auf jeder aufgeklappten Karte nach dem Link „Verwalten“ oder einem direkten Link zur Einstellungsseite des jeweiligen Produkts. Über diese Links gelangen Sie vom Dashboard direkt zum Produkt, wo Sie Daten löschen, Freigabeeinstellungen anpassen oder Präferenzen ändern können.
Schritt 5: Nutzen Sie das Dashboard als Prüfcheckliste
Der praktischste Nutzen des Google Dashboards liegt in der Durchführung einer systematischen Datenschutz- und Datenprüfung. Arbeiten Sie die Liste von oben nach unten durch, erweitern Sie jede Karte und stellen Sie sich für jeden Dienst drei Fragen:
- Nutze ich dieses Produkt noch aktiv?
- Ist das Volumen der gespeicherten Daten angemessen und zu erwarten?
- Entsprechen die aktuellen Einstellungen – Freigabe, Verlauf, Berechtigungen – meinen Wünschen?
Bei Produkten, die Sie nicht mehr verwenden, sollten Sie die zugehörigen Daten löschen oder sie vor der Deinstallation mit Google Takeout exportieren. Bei Produkten, die Sie aktiv nutzen, überprüfen Sie, ob die Verlaufsprotokollierung Ihren Einstellungen entspricht und ob keine unerwarteten Drittanbieter-Apps Zugriff darauf haben.
Praktische Taktiken, um das Google Dashboard optimal zu nutzen
Das Dashboard ist ein Ausgangspunkt, kein Ziel. Sein eigentlicher Wert ergibt sich aus den Maßnahmen, die Sie nach der Auswertung ergreifen. Die folgenden Strategien verwandeln eine passive Auswertung in eine aktive Datenmanagement-Routine.
Überprüfung verbundener Drittanbieter-Apps
Navigieren Sie im Dashboard zu myaccount.google.com/permissions (alternativ erreichbar über Datenschutz > Apps von Drittanbietern mit Kontozugriff ). Auf dieser Seite werden alle externen Anwendungen aufgelistet, die Zugriff auf Ihre Google-Kontodaten haben. Viele Nutzer sind überrascht, wie viele Apps angezeigt werden – oft von Diensten, die nur einmal genutzt und dann vergessen wurden.
- Überprüfen Sie die aufgeführten Berechtigungen jeder App sorgfältig.
- Entfernen Sie den Zugriff für alle Apps, die Sie nicht mehr verwenden oder nicht mehr erkennen.
- Achten Sie besonders auf Apps mit weitreichenden Berechtigungen, wie z. B. „Alle Ihre Google Drive-Dateien anzeigen, bearbeiten, erstellen und löschen“.
- Durch den Entzug des Zugriffs werden keine Daten gelöscht, die die App möglicherweise bereits auf ihre eigenen Server kopiert hat, aber zukünftige Zugriffe werden verhindert.
Überprüfung und Kontrolle von Aktivitäten
Die Seite „Aktivitätssteuerung“ unter myaccount.google.com/activitycontrols ist direkt mit dem Bereich „Daten & Datenschutz“ verlinkt. Hier können Sie festlegen, welche Daten Google über Ihr Verhalten in seinen Produkten erfasst. Jeder Schalter beeinflusst einen anderen Datenstrom.
| Aktivitätskontrolle | Was es aufzeichnet | Empfohlene Maßnahmen |
|---|---|---|
| Web- und App-Aktivitäten | Suchanfragen, über Chrome besuchte Websites, Interaktionen mit Google-Apps | Automatische Löschung deaktivieren oder auf 3 Monate einstellen |
| Standortgeschichte | Physische Standorte, die beim Einloggen auf dem Mobilgerät besucht wurden | Deaktivieren, wenn die Zeitleiste nicht verwendet wird; vorhandenen Verlauf löschen |
| YouTube-Verlauf | Auf YouTube angesehene und gesuchte Videos | Stellen Sie die automatische Löschung auf 36 Monate oder kürzer ein. |
| Sprach- und Audioaktivität | Audioausschnitte aus Google Assistant-Interaktionen | Gespeicherte Clips ansehen; deaktivieren, wenn der Assistant nicht regelmäßig genutzt wird. |
| Geräteinformationen | Kontakte, Kalender, Apps von synchronisierten Geräten | Überprüfen Sie, welche Geräte synchronisiert werden, und entfernen Sie alte Geräte. |
Automatische Löschung für Aktivitätsdaten einrichten
Konfigurieren Sie für jede aktivierte Aktivitätssteuerung die Einstellung für die automatische Löschung. Google ermöglicht es Ihnen, Aktivitätsdaten, die älter als 3, 18 oder 36 Monate sind, automatisch zu löschen. Durch Aktivieren der automatischen Löschung profitieren Sie von personalisierten Funktionen, ohne dass sich jahrelang Verhaltensdaten unbegrenzt ansammeln. Diese Einstellung finden Sie in der jeweiligen Aktivitätssteuerung.
Exportieren Sie Ihre Daten mit Google Takeout
Google Takeout ( takeout.google.com ) ist das Tool, mit dem Sie eine Kopie Ihrer Daten herunterladen können, bevor Sie sie löschen oder einfach als persönliches Archiv nutzen. Im Dashboard können Sie, sobald Sie ein Produkt mit wichtigen Daten identifiziert haben, die Sie behalten möchten, einen Takeout-Export für dieses spezifische Produkt starten, anstatt alles auf einmal herunterzuladen.
- Wählen Sie nur die Produkte aus, die Sie benötigen, um die Größe der Exportdatei überschaubar zu halten.
- Wählen Sie Ihr bevorzugtes Dateiformat – zum Beispiel MBOX für Gmail, JSON für die meisten anderen Produkte.
- Wählen Sie als Liefermethode Google Drive, Dropbox oder einen direkten Download-Link.
- Große Exporte können Stunden oder Tage dauern; Google benachrichtigt Sie per E-Mail, sobald die Datei fertig ist.
Speicherzuweisung für alle Produkte prüfen
Google stellt 15 GB kostenlosen Speicherplatz für Gmail, Google Drive und Google Fotos zur Verfügung. Das Dashboard zeigt die Daten für jedes Produkt einzeln an. Eine detaillierte Übersicht über die Speichernutzung finden Sie unter one.google.com/storage . Durch den Abgleich der Dashboard-Daten mit den Informationen auf der Speicherseite erkennen Sie, wo Speicherplatz belegt ist, und können gezielt Speicherplatz freigeben.
Geräte und Sitzungen überprüfen
Unter „Sicherheit“ > „Ihre Geräte“ in den Google-Kontoeinstellungen sehen Sie alle Geräte, die aktuell in Ihrem Konto angemeldet sind. Die Übersicht im Dashboard ist ein guter Anlass, diese Liste zu überprüfen. Entfernen Sie alle Geräte, die Sie nicht mehr besitzen oder kennen. Unbekannte Geräte sind ein deutliches Anzeichen dafür, dass Ihr Konto möglicherweise kompromittiert wurde.
Let AutoSEO write & rank this for you — on autopilot
Enter your site: we scan it, build a keyword plan, and publish ranking-ready articles for Google and AI answers. Start for $1.
Fehler, die Sie bei der Verwendung des Google Dashboards vermeiden sollten
Die meisten Fehler bei der Verwendung des Google Dashboards lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Fehlinterpretationen der angezeigten Informationen und das Versäumnis, auf die gewonnenen Erkenntnisse zu reagieren. Beides lässt sich mit der richtigen Herangehensweise vermeiden.
Vorausgesetzt, das Dashboard zeigt alle Google Stores an
Das Google Dashboard zeigt Daten an, die mit Ihrem Konto innerhalb der Google-Produkte verknüpft sind. Es zeigt keine Daten an, die Werbetreibende über Sie speichern, keine Daten, die Google für die Anzeigenausrichtung über Sie abgeleitet hat, und keine Daten von Drittanbieter-Apps, die zuvor auf Ihr Konto zugegriffen haben. Daten zur Anzeigenpersonalisierung finden Sie separat unter adssettings.google.com . Wenn Sie das Dashboard als vollständige Übersicht Ihrer Google-Daten betrachten, entsteht ein trügerisches Gefühl der Kontrolle.
Entzug des App-Zugriffs ohne Überprüfung der App-Funktionen
Das wahllose Entfernen von Zugriffsrechten für Drittanbieter-Apps kann die Funktionsfähigkeit wichtiger Dienste beeinträchtigen. Einige Produktivitätstools, Kalender-Apps oder E-Mail-Clients benötigen Google OAuth-Berechtigungen, um zu funktionieren. Prüfen Sie daher vor dem Entzug der Zugriffsrechte, ob es sich um die betreffende App handelt, ob Sie sie tatsächlich nicht mehr benötigen und – falls Sie das Tool weiterhin nutzen – ob eine erneute Authentifizierung erforderlich ist oder die Funktionalität dauerhaft beeinträchtigt wird.
Daten löschen, ohne sie vorher zu exportieren
Über das Dashboard gelangen Sie schnell zu den Löschwerkzeugen. Gmail-Nachrichten, Drive-Dateien oder Fotos werden nach einer kurzen Wiederherstellungsfrist endgültig gelöscht. Führen Sie immer einen Google Takeout-Export für alle Datenkategorien durch, die Sie in großen Mengen löschen möchten, insbesondere wenn Sie die Daten später möglicherweise noch benötigen. Das Löschen über die Google-Tools ist nach Ablauf der Papierkorbfrist in der Regel unwiderruflich.
Das Dashboard nach der ersten Überprüfung ignorieren
Eine einmalige Überprüfung ist zwar nützlich, aber das Google Dashboard entfaltet seine größte Wirkung erst im Rahmen einer regelmäßigen Routine. Neue Apps werden autorisiert, neue Dienste sammeln Daten und ältere Geräte bleiben angemeldet. Erstellen Sie eine Kalendererinnerung, um das Dashboard alle drei bis sechs Monate erneut zu besuchen. Eine vierteljährliche Überprüfung dauert weniger als fünfzehn Minuten, sobald Sie wissen, worauf Sie achten müssen.
Verwechslung des Google Dashboards mit der Google Workspace-Admin-Konsole
Das Google Dashboard unter myaccount.google.com/dashboard dient einzelnen Nutzern zur Verwaltung ihrer persönlichen Kontodaten. Es ist vollständig von der Google Workspace Admin Console unter admin.google.com getrennt, die IT-Administratoren zur Verwaltung von Nutzern, Richtlinien und Diensten in einem Unternehmen zur Verfügung steht. Workspace-Administratoren haben außerdem Zugriff auf das Google Workspace Status Dashboard unter workspace.google.com/dashboard , das Serviceausfälle verfolgt – ein völlig anderes Tool mit ähnlichem Namen. Zu wissen, welches Tool welchem Zweck dient, verhindert Zeitverschwendung und Fehlkonfigurationen von Einstellungen.
Die Sicherheitsprüfung wird nicht zusammen mit dem Dashboard verwendet.
Das Dashboard konzentriert sich auf Datenvolumen und Produktnutzung. Es deckt keine Sicherheitslücken direkt auf. Ergänzen Sie die Dashboard-Analyse daher immer mit einem Sicherheitscheck unter myaccount.google.com/security-checkup . Der Sicherheitscheck erkennt schwache Passwörter, ungenutzte Backup-Codes, verdächtige Kontoaktivitäten und fehlende Wiederherstellungsinformationen, die das Dashboard allein nicht anzeigt.
Tools und Automatisierung für die Google Dashboard-Verwaltung
Die effektivste Methode zur Verwaltung von Google Dashboard-Daten in großem Umfang besteht darin, die nativen Tools von Google mit Automatisierungsplattformen von Drittanbietern zu kombinieren, die Ihre Daten aggregieren, überwachen und darauf reagieren, ohne dass eine manuelle Anmeldung bei jedem einzelnen Dienst erforderlich ist.
Googles native Tools, die sich mit Ihrem Dashboard verbinden
Mehrere Google-Produkte von Drittanbietern zeigen oder erweitern die Daten, die in Ihrem Google-Konto-Dashboard sichtbar sind:
- Google Takeout: Exportiert ein vollständiges Archiv aller in Ihrem Dashboard aufgeführten Datenkategorien – Suchverlauf, YouTube-Aktivitäten, Gmail, Drive, Maps-Timeline und mehr. Nützlich für Audits, Backups und Compliance-Dokumentation.
- Meine Aktivitäten (myactivity.google.com): Bietet eine chronologische und filterbare Ansicht aller Aktivitäten, die Google in seinen Produkten erfasst hat, und spiegelt die Kategorisierung des Dashboards nach Diensten wider.
- Google Search Console: Obwohl sie vom Konto-Dashboard getrennt ist, zeigt sie den Crawling-Status, Indexierungsfehler und manuelle Aktionen an, die sich direkt auf Ihre Google-Präsenz auswirken.
- Google Workspace Status Dashboard (workspace.google.com/dashboard): Überwacht den Status von Gmail, Drive, Meet und anderen Workspace-Produkten in Echtzeit – unerlässlich für Teams, die Ausfälle beheben.
- Google Search Status Dashboard: Verfolgt den Betriebsstatus der Google-Suchsysteme, einschließlich Crawling, Indexierung und Auslieferung, mit einer Ereignishistorie, die Monate zurückreicht.
- Looker Studio (ehemals Data Studio): Verbindet sich mit Google Analytics, Search Console, Google Ads und Dutzenden anderer Datenquellen, um einheitliche Reporting-Dashboards zu erstellen, die Leistungsdaten an einem Ort visualisieren.
Automatisierungsplattformen von Drittanbietern
Native Tools verarbeiten einzelne Datenpunkte gut, stoßen aber an ihre Grenzen, wenn plattformübergreifende Transparenz, geplante Benachrichtigungen oder automatisierte Reaktionen auf Änderungen Ihrer Google-Daten benötigt werden. Drittanbieterplattformen schließen diese Lücke:
| Plattform | Primärer Anwendungsfall | Google-Integrationen |
|---|---|---|
| AutoSEO | SEO-Überwachung und automatisierte Optimierung | Search Console, Google Analytics, Google Unternehmensprofil |
| Zapier | Workflow-Automatisierung zwischen Apps | Gmail, Drive, Tabellen, Kalender, Analytics |
| Supermetrics | Datenaggregation für die Berichtserstellung | Anzeigen, Analysen, Search Console, YouTube |
| Databox | KPI-Dashboards und Zielverfolgung | Analysen, Anzeigen, Search Console |
| Agenturanalyse | Automatisierung der Kundenberichterstattung | Analytics, Anzeigen, Search Console, GMB |
| Make (ehemals Integromat) | Komplexe mehrstufige Automatisierungen | Gmail, Tabellen, Drive, Kalender |
Wie AutoSEO Arbeitsabläufe im Google Dashboard automatisiert
AutoSEO wurde speziell entwickelt, um den manuellen Aufwand bei der Überwachung und Auswertung von Google-Daten zu reduzieren. Anstatt Search Console, Google Analytics und Google Unternehmensprofil separat prüfen zu müssen, integriert AutoSEO alle drei in eine einzige Benutzeroberfläche und wendet automatisierte Regeln an, um die wichtigsten Informationen hervorzuheben.
Zu den wichtigsten Automatisierungsfunktionen von AutoSEO in Bezug auf Ihre Google-Daten gehören:
- Automatisierte Überwachung der Search Console: AutoSEO liest kontinuierlich Ihre Search Console-Daten aus und kennzeichnet Seiten mit sinkenden Impressionen, fallenden Klickraten oder neu gefallenen Rankings – und warnt Sie, bevor die Traffic-Verluste signifikant werden.
- Indexabdeckungswarnungen: Wenn Google Seiten aus seinem Index entfernt oder URLs mit Fehlern markiert, erkennt AutoSEO die Änderung und kategorisiert das Problem nach Typ, sodass Sie wissen, ob es sich um einen Crawling-Fehler, ein Noindex-Tag oder einen Soft 404 handelt.
- Keyword-Potenzialerkennung: Durch die Analyse von Search Console-Abfragedaten identifiziert AutoSEO Begriffe, bei denen Ihre Seiten auf den Positionen 5–20 rangieren, und generiert automatisch Optimierungsempfehlungen, um sie in die ersten drei Suchergebnisse zu bringen.
- Google Business Profile-Automatisierung: AutoSEO überwacht Ihren GBP-Eintrag auf Benachrichtigungen zu Rezensionen, Aktivitäten im Bereich Fragen und Antworten sowie auf den Vollständigkeitsgrad Ihres Profils und kann bei neuen Aktivitäten automatisierte Antworten oder Aufgabenzuweisungen auslösen.
- Geplante Berichtserstellung: Anstatt Daten manuell aus mehreren Google-Dashboards zu exportieren, erstellt AutoSEO wöchentliche und monatliche Berichte, die Search Console-, Analytics- und GBP-Metriken in einem einzigen Dokument zusammenfassen, das an Ihren Posteingang oder Ihr Kundenportal geliefert wird.
- Wettbewerbslückenanalyse: AutoSEO gleicht Ihre Search Console-Leistungsdaten mit den Sichtbarkeitsmetriken der Wettbewerber ab und hebt so Keyword-Lücken hervor, die die Dashboard-Tools von Google selbst nicht aufdecken.
Für Agenturen, die mehrere Kundenkonten verwalten, entfällt mit AutoSEO die Notwendigkeit, sich einzeln in das Google-Konto-Dashboard oder die Search Console jedes Kunden einzuloggen. Alle Konten sind in einem Arbeitsbereich einsehbar, und die automatische Anomalieerkennung läuft gleichzeitig auf allen Konten.
Einrichten effektiver Automatisierungs-Workflows
Egal ob Sie AutoSEO, Zapier oder eine Kombination der Tools verwenden, eine effektive Automatisierung der Google-Dashboard-Daten folgt einem einheitlichen Einrichtungsmuster:
- Verbinden Sie Ihre Datenquellen: Authentifizieren Sie Ihr Google-Konto mit der Automatisierungsplattform mithilfe von OAuth. Erteilen Sie nur die Berechtigungen, die das Tool benötigt – für die meisten Überwachungsanwendungen ist ein reiner Lesezugriff ausreichend.
- Definieren Sie Ihre Auslöser: Legen Sie fest, welche Bedingungen eine automatisierte Aktion auslösen sollen. Beispiele hierfür sind ein Rückgang der organischen Klicks um mehr als 15 % im Vergleich zur Vorwoche, eine neue manuelle Aktion in der Search Console oder eine Ein-Stern-Bewertung im Google Unternehmensprofil.
- Konfigurieren Sie Ihre Aktionen: Legen Sie fest, was passiert, wenn ein Auslöser aktiviert wird – eine Slack-Benachrichtigung, eine E-Mail-Benachrichtigung, eine in Ihrem Projektmanagement-Tool erstellte Aufgabe oder eine automatisierte Korrektur, die direkt auf Ihrer Website angewendet wird.
- Legen Sie Überwachungsintervalle fest: Die meisten Google APIs aktualisieren Daten mit einer Verzögerung von 24 bis 48 Stunden. Planen Sie Ihre Automatisierungsprüfungen täglich statt stündlich, um zu vermeiden, dass Sie auf unvollständige Daten reagieren.
- Erstellen Sie Eskalationspfade: Nicht jede Warnung erfordert sofortiges Handeln. Konfigurieren Sie gestaffelte Warnungen, sodass geringfügige Schwankungen einen Protokolleintrag erzeugen, moderate Änderungen eine Benachrichtigung auslösen und signifikante Einbrüche eine dringende Eskalation verursachen.
Wie man den Erfolg mithilfe von Google Dashboard-Daten misst
Die Erfolgsmessung hängt vollständig davon ab, welches Google-Dashboard Sie verwenden und welches Ziel Sie verfolgen. Jedes Dashboard zeigt unterschiedliche Kennzahlen an, und deren Vermischung führt zu irreführenden Schlussfolgerungen.
Wichtige Leistungsindikatoren nach Dashboard-Typ
- Google-Konto-Dashboard (Datenschutz und Daten): Der Erfolg wird anhand der mit der Zeit reduzierten Datenmenge gemessen – weniger aktive Berechtigungen, ein kürzerer Aktivitätsverlauf und weniger Drittanbieter-Apps mit Kontozugriff. Führen Sie vierteljährlich eine Überprüfung durch und erfassen Sie die Anzahl der widerrufenen Berechtigungen und gelöschten Datenkategorien.
- Google Search Console: Verfolgen Sie die Gesamtimpressionen, Klicks, die durchschnittliche Position und die Klickrate (CTR) über einen gleitenden 28-Tage-Zeitraum. Ein positiver Trend zeigt steigende oder stabile Impressionen, eine verbesserte CTR und eine sinkende durchschnittliche Position (näher an 1). Die Indexabdeckung sollte eine Zunahme gültiger URLs und eine Abnahme von Fehlern aufweisen.
- Google Analytics (über das Looker Studio Dashboard): Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören organische Sitzungen, Absprungrate, durchschnittliche Verweildauer, Zielabschlüsse und Konversionsrate. Segmentieren Sie nach Kanal, um die Performance der organischen Suche von bezahltem, direktem und Referral-Traffic zu trennen.
- Google Business-Profil-Dashboard: Messen Sie Profilaufrufe, Suchanfragen, die zu Ihrem Eintrag geführt haben, Wegbeschreibungsanfragen, Website-Klicks und Anrufe. Die Antwortrate auf Bewertungen und die durchschnittliche Bewertung sind qualitative Indikatoren für die lokale Reputation.
- Google Workspace Status-Dashboard: Für IT- und Betriebsteams bedeutet Erfolg, dass es zu keinen ungeplanten Serviceausfällen kommt, die Nutzer beeinträchtigen. Verfolgen Sie die mittlere Zeit bis zur Erkennung (MTTA) – wie schnell Ihr Team einen Ausfall bemerkt – und vergleichen Sie diese mit den von Google selbst im Status-Dashboard angegebenen Vorfall-Zeitstempeln.
Aufbau eines einheitlichen Messrahmens
Anstatt jedes Google-Dashboard einzeln zu prüfen, erstellen Sie eine zentrale Berichtsebene – beispielsweise mit Looker Studio, AutoSEO oder Databox –, die die wichtigsten Kennzahlen aus jeder Quelle in einer Ansicht zusammenführt. Ein praktisches, einheitliches Dashboard umfasst:
- Organische Klicks und Impressionen aus der Search Console (wöchentlicher Trend)
- Organische Sitzungen und Conversions aus Google Analytics
- GBP-Ansichten, Anrufe und Wegbeschreibungsanfragen
- Indexabdeckung: gültige Seiten vs. Fehler
- Core Web Vitals-Werte aus dem Page Experience-Bericht der Search Console.
- Alle aktiven manuellen Aktionen oder Sicherheitsprobleme aus der Search Console
Prüfen Sie diese Gesamtansicht wöchentlich für operative Entscheidungen und monatlich für die strategische Planung. Führen Sie vierteljährlich eine vollständige Prüfung des Google-Konto-Dashboards durch, um Berechtigungen, verbundene Apps und Einstellungen zur Datenaufbewahrung zu überprüfen.
Häufig gestellte Fragen
Worin besteht der Unterschied zwischen dem Google-Konto-Dashboard und der Google Search Console?
Das Google-Konto-Dashboard (myaccount.google.com) ist ein Datenschutz- und Datenverwaltungstool, das anzeigt, welche Informationen Google über Sie in all seinen Diensten gesammelt hat, und Ihnen die Kontrolle über Berechtigungen, Ihren Aktivitätsverlauf und verbundene Apps ermöglicht. Die Google Search Console ist ein Webmaster-Tool, das Ihnen zeigt, wie Google Ihre Website crawlt, indexiert und in den Suchergebnissen einordnet. Sie dienen völlig unterschiedlichen Zwecken – die eine der Kontrolle Ihrer persönlichen Daten, die andere der Überwachung der Website-Performance.
Kann ich auf mein Google Dashboard zugreifen, ohne mich anzumelden?
Nein. Das Google-Konto-Dashboard erfordert die Anmeldung in einem Google-Konto, da es kontospezifische Daten anzeigt – Ihren Aktivitätsverlauf, verbundene Geräte, App-Berechtigungen und persönliche Informationen. Es gibt keine öffentliche oder Gastversion des Dashboards. Wenn Sie mehrere Konten verwalten, müssen Sie sich in jedem Konto separat anmelden, um dessen Dashboard anzuzeigen, oder ein Tool wie AutoSEO verwenden, das Daten aus mehreren authentifizierten Konten in einem Arbeitsbereich zusammenführt.
Wie häufig aktualisiert Google die in Dashboards wie der Search Console angezeigten Daten?
Die Daten der Search Console weisen üblicherweise eine Verzögerung von 24 bis 48 Stunden auf. Das bedeutet, dass die heute angezeigten Klicks, Impressionen und Positionsdaten die Aktivitäten von vor ein bis zwei Tagen widerspiegeln. Der Leistungsbericht wird zwar täglich aktualisiert, verarbeitet die Daten jedoch in Batches. Daher kann es sein, dass eine plötzliche Traffic-Änderung am Montag erst am Mittwoch vollständig sichtbar wird. Berichte zur Indexabdeckung können bis zu einer Woche verzögert sein, nachdem Google die betroffenen URLs erneut gecrawlt hat. Das Google Search Status Dashboard hingegen wird nahezu in Echtzeit aktualisiert, um laufende Ereignisse widerzuspiegeln.
Was soll ich tun, wenn ich ein unerwartetes Gerät in meinem Google Dashboard sehe?
Gehen Sie zu myaccount.google.com, navigieren Sie zu „Sicherheit“ und öffnen Sie den Bereich „Ihre Geräte“. Falls Sie ein unbekanntes Gerät sehen, klicken Sie darauf und wählen Sie „Abmelden“. Ändern Sie anschließend umgehend Ihr Google-Kontopasswort und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, falls diese noch nicht aktiv ist. Überprüfen Sie den Bereich „Letzte Sicherheitsaktivitäten“ auf Anmeldeversuche von unbekannten Standorten. Sollte der unberechtigte Zugriff erst kürzlich stattgefunden haben und andauern, führen Sie eine vollständige Sicherheitsprüfung mit dem integrierten Google-Tool unter myaccount.google.com/security-checkup durch.
Wie entferne ich eine Drittanbieter-App aus meinem Google Dashboard?
Melden Sie sich in Ihrem Google-Konto an und rufen Sie myaccount.google.com/permissions auf. Auf dieser Seite werden alle Drittanbieter-Apps aufgelistet, die Zugriff auf Ihr Konto haben. Klicken Sie auf eine App, um deren Berechtigungen anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf „Zugriff entfernen“, um diese Berechtigungen zu widerrufen. Durch das Entfernen des Zugriffs werden die bereits von der App erfassten Daten nicht gelöscht. Sie müssen sich separat an den App-Entwickler wenden, um die Löschung Ihrer Daten gemäß geltenden Datenschutzgesetzen wie der DSGVO oder dem CCPA zu beantragen.
Ist das Google Workspace-Status-Dashboard identisch mit dem Google-Konto-Dashboard?
Nein. Es handelt sich um zwei separate Tools mit unterschiedlichen Zielgruppen und Zwecken. Das Google Workspace Status-Dashboard (workspace.google.com/dashboard) ist ein öffentliches Echtzeit-Tool zur Überwachung des Dienststatus. Es zeigt an, ob Gmail, Drive, Meet, Docs und andere Workspace-Produkte normal funktionieren oder Störungen auftreten. Es ist ohne Anmeldung nutzbar und richtet sich an IT-Administratoren und Nutzer, die Serviceprobleme beheben. Das Google Konto-Dashboard hingegen ist ein privates, kontospezifisches Tool zur Verwaltung persönlicher Daten, Datenschutzeinstellungen und Sicherheit. Es erfordert eine Authentifizierung und zeigt Informationen an, die speziell für Ihr Konto gelten.
Kann ich Benachrichtigungen automatisieren, wenn die Google Search Console ein Problem erkennt?
Ja, das ist über verschiedene Wege möglich. Die Search Console verfügt über ein integriertes E-Mail-Benachrichtigungssystem, das Warnungen bei manuellen Aktionen, Sicherheitsproblemen und wichtigen Indexierungsänderungen versendet. Aktivieren Sie diese Funktion in den Einstellungen der Search Console. Für eine detailliertere Automatisierung überwachen Tools wie AutoSEO Ihre Search-Console-Daten kontinuierlich und können Warnungen bei bestimmten Bedingungen auslösen, z. B. bei einem Rückgang der Klicks unter einen definierten Schwellenwert, neuen Crawling-Fehlern bei wichtigen URLs oder einem Rückgang der Core Web Vitals-Werte. Mit Zapier lassen sich Search-Console-Daten außerdem mithilfe geplanter Datenabrufe mit Slack, E-Mail oder Projektmanagement-Tools verbinden.
Welche Daten kann ich aus meinem Google Dashboard löschen?
Im Google-Konto-Dashboard können Sie Ihre Web- und App-Aktivitäten, Ihren Standortverlauf, Ihren YouTube-Such- und Wiedergabeverlauf sowie weitere unter „Meine Aktivitäten“ erfasste Aktivitätskategorien löschen. Sie können einzelne Einträge, Aktivitäten aus einem bestimmten Zeitraum oder alle Aktivitäten einer Kategorie löschen. Aktivieren Sie außerdem die automatische Löschung, damit Google Aktivitäten, die älter als 3, 18 oder 36 Monate sind, automatisch entfernt. Beachten Sie, dass das Löschen von Aktivitäten im Dashboard nicht unbedingt alle Kopien dieser Daten sofort aus den Google-Systemen entfernt – die Aufbewahrungsrichtlinien von Google sehen eine gewisse Verzögerung vor der endgültigen Löschung vor.
Warum zeigt mein Google-Unternehmensprofil-Dashboard andere Kennzahlen an als Google Analytics?
Google Business Profile und Google Analytics messen unterschiedliche Dinge mit unterschiedlichen Methoden. Die Kennzahlen im GBP-Dashboard – Aufrufe, Suchanfragen, Klicks – spiegeln die Interaktionen mit Ihrem Eintrag in der Google-Suche und auf Google Maps wider und werden von Googles eigenen Systemen erfasst. Google Analytics hingegen verfolgt das Verhalten auf Ihrer Website, nachdem ein Nutzer diese aufgerufen hat. Die Diskrepanzen entstehen, weil GBP jede Impression Ihres Eintrags zählt, unabhängig davon, ob der Nutzer auf Ihre Website klickt oder nicht, während Analytics nur Sitzungen erfasst, in denen ein Nutzer tatsächlich auf Ihrer Website landet. Darüber hinaus besuchen Nutzer, die auf Ihre Telefonnummer klicken oder über GBP eine Wegbeschreibung anfordern, Ihre Website gar nicht. Diese Interaktionen werden daher zwar in GBP, aber nicht in Analytics angezeigt.
Wie kann AutoSEO Unternehmen helfen, die mehrere Google-Konten oder -Websites verwalten?
AutoSEO wurde für die Verwaltung mehrerer Websites und Standorte entwickelt und ist daher besonders nützlich für Agenturen, Franchise-Unternehmen und Firmen mit mehreren Websites oder Standorten. Anstatt sich einzeln in jede Google Search Console-Property, jedes Google Analytics-Konto und jeden Google Business Profile-Eintrag einzuloggen, verbindet AutoSEO all diese über einen einzigen authentifizierten Arbeitsbereich. Es führt eine automatisierte Überwachung aller Propertys gleichzeitig durch, zeigt Anomalien und Optimierungspotenziale in einem einheitlichen Feed an und generiert konsolidierte Berichte, die nach Property segmentiert oder zu einer Portfolio-Übersicht zusammengefasst werden können. Dadurch entfällt der manuelle Aufwand, jedes Google-Dashboard separat zu prüfen, und es wird sichergestellt, dass Leistungsprobleme in jeder Property umgehend erkannt werden – unabhängig davon, wie viele Konten Sie verwalten.
Stop doing SEO by hand
Put your SEO on autopilot — your first 3 articles for $1
Auto SEO scans your site, builds a content plan, and writes ranking-ready articles automatically. Start your $1 trial — the AI writes your first 3 the moment you begin. Cancel anytime in 3 days.
2,147+ businesses · Cancel anytime · No lock-in