Google Sites – Erstellen Sie in wenigen Minuten eine kostenlose Website
Was ist Google Sites?
Google Sites ist ein kostenloser, browserbasierter Website-Baukasten, der im Google Workspace-Ökosystem enthalten ist. Er ermöglicht es Einzelpersonen, Teams, Schulen und Organisationen, strukturierte, mehrseitige Websites zu erstellen – ganz ohne Programmierung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Webentwicklungstools funktioniert Google Sites vollständig innerhalb eines Google-Kontos: Es fallen keine Hostinggebühren an, es ist keine Domainkonfiguration für den Einstieg erforderlich und es muss keine Software installiert werden. Veröffentlichte Websites werden auf der Google-Infrastruktur unter einer Subdomain von sites.google.com gehostet oder können einer benutzerdefinierten Domain zugeordnet werden.
Es gibt technisch gesehen zwei Versionen von Google Sites. Die ursprüngliche Version, auch „Klassisches Google Sites“ genannt, wurde 2008 veröffentlicht und basierte auf der Übernahme von JotSpot. Google ersetzte sie ab 2016 durch ein komplett neu entwickeltes Produkt – das „Neue Google Sites“. Die klassische Version wurde 2021 offiziell eingestellt. Dieser Artikel behandelt ausschließlich die aktuelle, moderne Version von Google Sites.
Warum Google Sites wichtig ist
Google Sites besetzt eine spezifische und wirklich nützliche Nische im Bereich der Website-Erstellung. Es versucht nicht, mit Squarespace für Portfolio-Websites oder mit WordPress für inhaltsreiche Veröffentlichungen zu konkurrieren. Sein eigentlicher Wert liegt in einem engeren Anwendungsbereich, in dem Einfachheit, die Integration in Google Workspace und die Kostenfreiheit wichtiger sind als Designflexibilität oder erweiterte Funktionen.
- Kostenlos für Privatnutzer: Jeder Google-Kontoinhaber kann kostenlos eine Google Sites-Website erstellen und veröffentlichen. Es gibt keine Premium-Tarife, keine kostenpflichtigen Vorlagen und keine Bandbreitengebühren für die übliche Nutzung.
- Native Google Workspace-Integration: Google Sites kann Google Docs, Tabellen, Präsentationen, Formulare, Karten, Kalender, Drive-Ordner und YouTube-Videos direkt in Seiten einbetten. Die eingebetteten Inhalte bleiben live und werden automatisch aktualisiert, sobald sich die Quelldatei ändert – eine Funktion, die kein Website-Builder von Drittanbietern so nahtlos nachbilden kann.
- Verwaltet durch die Google-Infrastruktur: Die Websites werden vom globalen CDN von Google bereitgestellt, was bedeutet, dass sie schnell geladen werden und von der hohen Verfügbarkeitssicherheit von Google profitieren, ohne dass der Website-Inhaber eine Konfiguration vornehmen muss.
- Integrierte Zusammenarbeit: Mehrere Personen können eine Google-Website gleichzeitig bearbeiten, wobei dasselbe Freigabe- und Berechtigungsmodell wie in Google Drive verwendet wird. Dies macht es praktisch für Team-Intranets, Studienprojekte und Abteilungsseiten.
- Kein Wartungsaufwand: Es müssen keine Plugins aktualisiert, keine Sicherheitspatches eingespielt und keine Serverkonfigurationen verwaltet werden. Google kümmert sich um all das im Hintergrund.
Für Lehrer, die eine Lernplattform für den Unterricht erstellen, Personalabteilungen, die interne Richtlinien veröffentlichen, oder kleine gemeinnützige Organisationen, die ohne Budget eine grundlegende Online-Präsenz benötigen, ist Google Sites oft die praktischste Lösung. Der Kompromiss ist real – die Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt, E-Commerce wird nicht unterstützt und die SEO-Tools sind minimal –, aber für die Zielgruppe spielen diese Einschränkungen selten eine Rolle.
So funktioniert Google Sites: Die Kernarchitektur
Das Verständnis der technischen Funktionsweise von Google Sites hilft dabei, realistische Erwartungen darüber zu formulieren, was möglich ist und was nicht.
Die Editor-Oberfläche
Google Sites verwendet einen Drag-and-Drop-Editor mit WYSIWYG-Funktion (What You See Is What You Get), der vollständig über einen Webbrowser unter sites.google.com aufgerufen wird. Die Bearbeitungsfläche ist in ein rechtes Bedienfeld mit drei Registerkarten – Einfügen, Seiten und Designs – und eine zentrale Arbeitsfläche unterteilt, die die zu erstellende Seite darstellt.
Das Einfügen-Panel enthält die Bausteine, die Website-Erstellern zur Verfügung stehen:
- Textfeld – grundlegender Absatz- und Überschrifteninhalt
- Bilder – hochgeladen von einem Gerät, abgerufen von Google Drive oder über die Google-Bildersuche bezogen
- Einbetten – Roh-URL oder iFrame-Einbettungscode für externe Inhalte
- Drive-Elemente – Dokumente, Tabellen, Präsentationen, Formulare und Ordner, die live aus Google Drive eingebettet werden
- YouTube – Videoeinbettungen per URL oder Suche
- Kalender, Karten, Diagramme – direkte Einbettungen von Google-Produkten
- Ausklappbarer Text, Inhaltsverzeichnis, Schaltfläche, Trennlinie und Bilderkarussell – strukturelle Layoutelemente
Die Inhalte jeder Seite sind in Abschnitte unterteilt. Diese Abschnitte sind vertikal gestapelt und lassen sich per Drag & Drop neu anordnen. Innerhalb eines Abschnitts ermöglicht ein rasterbasiertes Layoutsystem das Anordnen mehrerer Inhaltsblöcke nebeneinander. Das Layoutraster ist im Vergleich zu Tools wie Webflow oder Wix relativ grob, aber für übersichtliche und gut lesbare Seiten völlig ausreichend.
Seiten und Navigation
Eine Google-Website ist in Seiten unterteilt, die über den Tab „Seiten“ verwaltet werden. Seiten können verschachtelt werden, um eine einfache Hierarchie zu erstellen – eine übergeordnete Seite mit untergeordneten Seiten. Die Website generiert automatisch eine Navigationsleiste basierend auf dieser Seitenstruktur. Website-Ersteller können jedoch festlegen, welche Seiten in der Navigation angezeigt werden und in welcher Reihenfolge. Es gibt kein integriertes Mega-Menü oder eine Fußzeilennavigation; die Navigation besteht aus einer einzelnen horizontalen Leiste am oberen Rand jeder Seite.
Themen und visuelles Design
Der Tab „Designs“ bietet eine kleine Auswahl vordefinierter visueller Designs, die jeweils Schriftarten, Farbpalette und Header-Stil steuern. Innerhalb eines gewählten Designs können Nutzer die Primär- und Sekundärfarben anpassen und aus einer begrenzten Auswahl an Schriftarten wählen. Es besteht kein Zugriff auf reines CSS, das Hochladen eigener Schriftarten oder die Möglichkeit, HTML direkt zu bearbeiten. Diese Einschränkung ist bewusst gewählt – Google Sites verzichtet auf Gestaltungsfreiheit zugunsten von Einfachheit und Konsistenz.
Veröffentlichung und Hosting
Sobald eine Website fertig ist, wird sie durch Klicken auf die Schaltfläche „Veröffentlichen“ live geschaltet. Google Sites bietet zwei Veröffentlichungsoptionen:
- Google-Subdomain: Die Website wird unter einer URL im Format sites.google.com/view/Ihr-Website-Name veröffentlicht. Dies ist sofort, kostenlos und erfordert keine Konfiguration.
- Benutzerdefinierte Domain: Website-Betreiber können ihre eigene Domain mit ihrer Google-Website verknüpfen, indem sie über ihren Domain-Registrar einen CNAME-Eintrag hinzufügen. Google stellt den entsprechenden CNAME-Wert bereit. Die Domain selbst muss separat erworben und verlängert werden – Google Sites verkauft oder verwaltet keine Domains.
Alle veröffentlichten Google-Websites werden automatisch über HTTPS ausgeliefert. Es gibt keine Option, eine Google-Website über unverschlüsseltes HTTP auszuliefern, was aus Sicherheitsgründen eine sinnvolle Standardeinstellung ist.
Zugangskontrolle und Transparenz
Google Sites unterstützt drei Sichtbarkeitseinstellungen für veröffentlichte Websites:
| Sichtbarkeitseinstellung | Wer kann es sehen | Typischer Anwendungsfall |
|---|---|---|
| Öffentlich (jeder im Internet) | Für alle Internetnutzer, keine Anmeldung erforderlich | Öffentlich zugängliche Websites, Seiten gemeinnütziger Organisationen, Unterrichtsmaterialien |
| Hat jemand den Link? | Jeder, der die URL hat, benötigt keine Anmeldung. | Gemeinsame Projektseiten, Veranstaltungsseiten mit begrenzter Reichweite |
| Bestimmte Personen oder Gruppen | Nur Google-Konten, denen der Zugriff explizit gewährt wurde. | Interne Teamportale, Schulintranets, private Dokumentation |
Für Organisationen, die Google Workspace for Education oder Google Workspace for Business nutzen, gibt es eine zusätzliche Option, die die Anzeige auf Mitglieder der Organisationsdomäne beschränkt – eine wichtige Funktion für interne Wissensdatenbanken und HR-Portale, die niemals öffentlich zugänglich sein sollten.
So funktionieren Bearbeitungsberechtigungen
Google Sites verwendet dasselbe Berechtigungsmodell wie Google Drive. Der Website-Inhaber kann anderen Google-Kontoinhabern Bearbeitungsrechte auf drei Ebenen gewähren: Betrachter, Bearbeiter und Inhaber. Bearbeiter können Inhalte bearbeiten und Änderungen veröffentlichen. Inhaber können die Freigabeeinstellungen ändern und die Website löschen. Dieses Modell vereinfacht die gemeinsame Erstellung von Websites für Teams, die bereits mit Google Workspace arbeiten, da der Workflow dem Teilen eines Google Docs entspricht.
Das Verhältnis zwischen Entwurfs- und veröffentlichten Zuständen
Google Sites trennt klar zwischen der Entwurfsversion (unveröffentlicht) und der veröffentlichten Live-Version einer Website. Änderungen im Editor werden erst dann auf der Live-Website angezeigt, wenn der Website-Betreiber explizit auf „Veröffentlichen“ klickt. So kann ein Team umfangreiche Änderungen vornehmen – Seiten umstrukturieren, Inhalte aktualisieren, neue Abschnitte hinzufügen –, ohne dass diese Änderungen für die Website-Besucher sichtbar sind. Diese einfache, aber wichtige Workflow-Funktion verhindert die versehentliche Veröffentlichung unvollständiger Arbeit.
Es gibt jedoch keine integrierte Versionshistorie für veröffentlichte Versionen, wie sie beispielsweise WordPress oder andere CMS-Plattformen mit ihrer Rollback-Funktion bieten. Der Editor speichert zwar innerhalb einer Sitzung einen Verlauf der Rückgängigmachungen, aber es gibt keine Möglichkeit, eine veröffentlichte Website nachträglich auf einen früheren Veröffentlichungszustand zurückzusetzen. Dies stellt eine erhebliche Einschränkung für Websites dar, bei denen die Genauigkeit der Inhalte von entscheidender Bedeutung ist.
Mobile-Responsivität
Alle Google Sites sind standardmäßig responsiv. Das Layout passt sich automatisch an kleinere Bildschirme an, ohne dass der Website-Ersteller zusätzliche Einstellungen vornehmen muss. Mithilfe der Vorschaufunktion im Editor können Ersteller überprüfen, wie eine Website auf Desktop-Computern, Tablets und Mobilgeräten aussehen wird. Das responsive Verhalten wird vollständig von Googles Rendering-Engine gesteuert – Website-Ersteller können keine benutzerdefinierten Media Queries schreiben oder das responsive Layout manuell überschreiben. Dies spiegelt die Philosophie der Plattform wider, die Einfachheit vor Kontrolle stellt.
So erstellen Sie eine Google-Website: Vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung
Um eine Google-Website zu erstellen, gehen Sie zu sites.google.com, klicken Sie auf die Schaltfläche „+“ , um eine neue Website zu erstellen, wählen Sie eine Vorlage aus oder beginnen Sie mit einer leeren Website, fügen Sie Seiten und Inhalte mithilfe des Drag-and-Drop-Editors hinzu, konfigurieren Sie die Navigations- und Freigabeeinstellungen und veröffentlichen Sie die Website anschließend. Der gesamte Vorgang dauert für eine einfache Website weniger als eine Stunde.
Schritt 1: Google Sites aufrufen und Startpunkt auswählen
Rufen Sie sites.google.com auf und melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an. Wenn Sie Google Workspace über Ihren Arbeitgeber oder Ihre Schule nutzen, melden Sie sich stattdessen mit diesem Konto an – dadurch erhalten Sie zusätzliche Freigabeoptionen und Speicherplatz, der mit Ihrer Organisation verknüpft ist.
Es werden Ihnen zwei Startoptionen angezeigt:
- Leere Website: Volle kreative Kontrolle von Grund auf. Ideal, wenn Sie eine klare Designvision oder spezifische Layoutvorgaben haben.
- Vorlagengalerie: Vorgefertigte Layouts für Portfolios, Projektseiten, Team-Intranets, Veranstaltungsseiten und Kursseiten. Die Vorlagen sparen viel Zeit und sind einfach anzupassen.
Klicken Sie auf das große Plus- Symbol unter „Neue Website erstellen“, um eine leere Arbeitsfläche zu öffnen, oder scrollen Sie durch die Vorlagengalerie und klicken Sie auf eine beliebige Vorlage, um sie im Editor zu öffnen. Sie können die Vorlage später wechseln, dadurch wird jedoch Ihr aktuelles Layout überschrieben. Wählen Sie daher sorgfältig aus.
Schritt 2: Benennen Sie Ihre Website und legen Sie den Seitentitel fest
Klicken Sie oben links auf „Website-Namen eingeben“ und geben Sie den Namen Ihrer Website ein. Dieser Name wird im Browsertab und in den Google-Suchergebnissen angezeigt, sofern Ihre Website öffentlich ist. Wählen Sie daher einen aussagekräftigen und präzisen Namen. Klicken Sie separat auf die große Überschrift im Seitenbereich, um den sichtbaren Titel Ihrer Startseite festzulegen – dieser ist unabhängig vom Website-Namen.
Die Namensgebung ist entscheidend für die Auffindbarkeit. Bei einer öffentlich zugänglichen Website sollte der Name ein relevantes Schlüsselwort enthalten. Für interne Team-Websites empfiehlt sich ein Name, den das Team bei der Suche in Google Drive sofort erkennt.
Schritt 3: Erstellen Sie Ihre Seitenstruktur und Navigation
Klicken Sie im rechten Bereich auf den Tab „Seiten“ (das Symbol mit den gestapelten Seiten). Google Sites erstellt automatisch eine Startseite. Weitere Seiten können Sie hinzufügen, indem Sie unten im Seitenbereich auf die Schaltfläche „+“ klicken.
Planen Sie Ihre Navigation, bevor Sie Inhalte hinzufügen. Eine gut strukturierte Website folgt typischerweise einem dieser Muster:
- Flache Seitenstruktur: Alle Seiten befinden sich auf derselben Ebene. Eignet sich gut für Websites mit fünf oder weniger Seiten (Portfolio, Veranstaltungswebsite, persönlicher Lebenslauf).
- Hierarchische Struktur: Übergeordnete Seiten mit darunterliegenden Unterseiten. Ideal für Team-Intranets, Projektplattformen oder Dokumentationsseiten mit vielen Abschnitten.
- Einseitige Struktur: Eine lange, scrollbare Seite mit Ankerlinks. Effizient für einfache Landingpages oder Veranstaltungsankündigungen.
Um eine Unterseite zu erstellen, ziehen Sie eine Seite im Seitenbereich unter eine übergeordnete Seite, bis sie eingerückt wird. Google Sites fügt sie automatisch dem Navigationsmenü hinzu. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Seite im Seitenbereich klicken, um sie zu duplizieren, in der Navigation auszublenden oder als Startseite festzulegen.
Schritt 4: Inhaltsblöcke hinzufügen und anordnen
Google Sites verwendet ein abschnittsbasiertes Layout. Jede Seite besteht aus übereinander angeordneten Abschnitten, und innerhalb jedes Abschnitts platzieren Sie Inhaltsblöcke. Klicken Sie irgendwo auf die Arbeitsfläche, um das Einfügen- Panel auf der rechten Seite zu öffnen, das Folgendes enthält:
- Textfeld: Überschriften, Fließtext und formatierte Absätze
- Bilder: Laden Sie Bilder von Ihrem Computer hoch, suchen Sie in der Google-Bildersuche oder verwenden Sie Google Drive oder Fotos.
- Einbetten: Fügen Sie eine beliebige URL oder einen Einbettungscode ein, um externe Inhalte inline anzuzeigen.
- Drive: Fügen Sie Google Docs, Tabellen, Präsentationen, Formulare oder Karten direkt aus Ihrem Drive ein.
- YouTube: Videos suchen und einbetten, ohne den Editor zu verlassen
- Kalender: Google Kalender für Veranstaltungsseiten oder Teampläne einbetten
- Karte: Fügen Sie eine Google-Karte mit einem bestimmten Standort hinzu.
- Inhaltsverzeichnis: Automatisch aus den Überschriften der Seite generiert, nützlich für lange Dokumentationsseiten
- Schaltfläche: Handlungsaufforderungslinks im Schaltflächen-Design
- Trennlinie: Visuelle Trennung zwischen Abschnitten
- Ausklappbarer Text: FAQ-Abschnitte im Akkordeon-Stil
- Bilderkarussell: Rotierende Galerie mit mehreren Bildern
Um einen neuen Abschnitt hinzuzufügen, bewegen Sie den Mauszeiger zwischen zwei bestehende Abschnitte und klicken Sie auf das erscheinende Pluszeichen (+) . Anschließend können Sie ein Layout für diesen Abschnitt auswählen: volle Breite, zweispaltig, dreispaltig oder ein Beitragsbild mit Textüberlagerung. Sie können die Abschnitte per Drag & Drop nach oben oder unten verschieben, um die Reihenfolge zu ändern.
Schritt 5: Visuelles Design anpassen
Klicken Sie im rechten Bereich auf den Tab „Designs“ (das Farbpaletten-Symbol). Google Sites bietet eine Reihe integrierter Designs mit jeweils eigener Schriftart und Farbpalette. Wählen Sie ein Design aus, um es sofort auf allen Seiten in der Vorschau anzuzeigen.
Innerhalb jedes Themas können Sie Folgendes anpassen:
- Farbe: Wählen Sie aus voreingestellten Akzentfarben oder geben Sie einen benutzerdefinierten Hex-Code ein, der zu Ihrer Marke passt.
- Schriftart: Wählen Sie aus einer kuratierten Liste von Schriftartkombinationen (Google Sites unterstützt keine beliebigen Schriftart-Uploads).
- Header-Typ: Banner (großes Bild als Header), nur Titel oder Cover (Vollbild mit Textüberlagerung)
Um ein benutzerdefiniertes Headerbild hinzuzufügen, klicken Sie auf den Headerbereich einer beliebigen Seite und wählen Sie „Bild ändern“. Verwenden Sie ein hochauflösendes Bild mit einer Breite von mindestens 1600 Pixeln, um Pixelbildung auf großen Bildschirmen zu vermeiden. Sie können auch ein Website-Logo festlegen, indem Sie auf den Bereich mit dem Websitenamen klicken und eine Bilddatei hochladen.
Schritt 6: Freigabe und Berechtigungen vor der Veröffentlichung konfigurieren
Bevor Sie Ihre Website veröffentlichen, legen Sie fest, wer sie ansehen und bearbeiten darf. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Teilen “ (Personensymbol mit einem Pluszeichen) in der oberen rechten Symbolleiste. Es gibt zwei separate Berechtigungsstufen:
| Berechtigungstyp | Was es steuert | Optionen |
|---|---|---|
| Editorzugriff | Wer kann die Website im Website-Builder bearbeiten? | Bestimmte Personen, alle mit Link (Bearbeiten), Ihre Organisation |
| Zuschauerzugriff (veröffentlichte Website) | Wer kann die live veröffentlichte Website sehen? | Jeder im Internet, jeder eingeloggte Nutzer, bestimmte Personen, nur Ihre Organisation |
Bei internen Team-Websites beschränken Sie den Zugriff auf Ihre Organisation. Bei öffentlichen Websites stellen Sie den Zugriff auf „Jeder im Internet“ ein. Diese beiden Einstellungen sind unabhängig – Ihre Bearbeiterliste hat keinen Einfluss darauf, wer die veröffentlichte Website sehen kann.
Schritt 7: Eine benutzerdefinierte Webadresse festlegen
Standardmäßig erhält Ihre veröffentlichte Website eine URL im Format sites.google.com/view/Ihr-Website-Name . Sie können den Pfad (den Teil nach /view/) anpassen, indem Sie vor der ersten Veröffentlichung auf die Schaltfläche „Veröffentlichen “ klicken und das Feld „Webadresse“ bearbeiten.
Wenn Sie eine eigene Domain besitzen (z. B. IhreFirma.de), können Sie diese mit Ihrer Google-Website verknüpfen. Klicken Sie im Menü „Veröffentlichen“ auf „Benutzerdefinierte Domain“ und folgen Sie den Schritten zur DNS-Verifizierung. Sie müssen bei Ihrem Domain-Registrar einen CNAME-Eintrag hinzufügen, der auf ghs.googlehosted.com verweist. Die Aktualisierung dieses Eintrags kann je nach Registrar zwischen wenigen Minuten und 48 Stunden dauern.
Schritt 8: Veröffentlichen und testen Sie Ihre Website
Klicken Sie oben rechts auf die blaue Schaltfläche „Veröffentlichen“ . Google Sites fordert Sie auf, die Webadresse und die Berechtigungen für die Besucher zu bestätigen. Nach der Veröffentlichung rufen Sie die Live-URL in einem neuen Browsertab auf – nicht in der Editor-Vorschau –, um genau zu sehen, was Besucher sehen werden.
Testen Sie systematisch, bevor Sie den Link teilen:
- Überprüfen Sie jeden Navigationslink und vergewissern Sie sich, dass er zur richtigen Seite führt.
- Sehen Sie sich die Website auf einem Mobilgerät an oder verwenden Sie den responsiven Designmodus Ihres Browsers, um das mobile Layout zu überprüfen.
- Klicken Sie auf alle Schaltflächen und eingebetteten Links, um zu überprüfen, ob sie sich korrekt öffnen lassen.
- Testen Sie eingebettete Google-Formulare, indem Sie eine Testantwort senden.
- Stellen Sie sicher, dass eingebettete Drive-Dateien mit der entsprechenden Zielgruppe geteilt werden (ein in eine öffentliche Website eingebettetes Dokument benötigt weiterhin eine eigene Freigabeeinstellung auf „Jeder mit dem Link“).
Nach der Veröffentlichung zeigt der Editor bei jeder Bearbeitung die Meldung „Veröffentlichte Änderungen“ an. Die Änderungen werden erst nach einem erneuten Klick auf „Veröffentlichen“ live geschaltet. So haben Sie eine sichere Arbeitsumgebung.
Praktische Taktiken zur Verbesserung der Google Sites-Ergebnisse
Die folgenden Taktiken führen bei Google Sites-Nutzern in verschiedenen Anwendungsfällen durchweg zu besseren Ergebnissen.
Nutzen Sie Google Drive als Ihren Content-Hub
Anstatt statische Dateien auf Ihre Website hochzuladen, betten Sie Live-Dokumente aus Google Docs, Tabellen und Präsentationen direkt aus Drive ein. Wenn Sie das Quelldokument aktualisieren, wird die eingebettete Version auf Ihrer Website automatisch aktualisiert – eine erneute Veröffentlichung ist nicht erforderlich. Dies ist besonders vorteilhaft für Team-Intranets, in denen sich Richtlinien, Preislisten oder Projektübersichten häufig ändern.
Google Forms für die Interaktion einbetten
Google Sites bietet kein integriertes Kontaktformular, Registrierungssystem oder Umfragetool. Schließen Sie diese Lücke, indem Sie ein Google-Formular erstellen und es auf einer separaten Seite einbetten. Die Antworten werden direkt in ein Google Sheet übertragen, wodurch Sie kostenlos ein einfaches CRM- oder Datenerfassungssystem erhalten.
Abschnittshintergründe strategisch nutzen
Jeder Abschnitt kann eine eigene Hintergrundfarbe oder ein eigenes Hintergrundbild haben. Der Wechsel zwischen einem weißen und einem hellgrauen oder markenfarbenen Hintergrund erzeugt einen visuellen Rhythmus, der die Leser ohne benutzerdefiniertes CSS durch die Seite führt. Klicken Sie auf einen beliebigen Abschnitt und anschließend auf das Symbol für die Abschnittseinstellungen (Stift oder Zahnrad), um die Hintergrundoptionen aufzurufen.
Ankerlinks für lange Seiten
Bei langen, einseitigen Websites fügen Sie oben ein Inhaltsverzeichnis ein. Google Sites generiert automatisch Ankerlinks aus Ihren Überschriften, sodass Besucher direkt zu bestimmten Abschnitten springen können. Sie können Ankerlinks auch manuell erstellen, indem Sie die Anker-URL aus dem Inhaltsverzeichnis kopieren und sie an anderer Stelle auf der Website in einem Button oder Textlink verwenden.
Bilder vor dem Hochladen optimieren
Google Sites komprimiert Bilder nicht automatisch. Laden Sie zu große Bilder hoch, lädt Ihre Website langsam, insbesondere bei mobilen Verbindungen. Passen Sie die Bilder auf die maximale Anzeigebreite an (typischerweise 1600 Pixel für Banner in voller Breite, 800 Pixel für Bilder in Spalten) und komprimieren Sie sie vor dem Hochladen mit einem Tool wie Squoosh oder TinyPNG. Dieser einzelne Schritt hat den größten Einfluss auf die Website-Performance.
Let AutoSEO write & rank this for you — on autopilot
Enter your site: we scan it, build a keyword plan, and publish ranking-ready articles for Google and AI answers. Start for $1.
Häufige Fehler, die Sie bei Google Sites vermeiden sollten
Dies sind die Fehler, die am häufigsten Google Sites-Projekte beeinträchtigen, basierend auf den Mustern, die dazu führen, dass Websites unprofessionell wirken oder ihre Zielgruppe nicht bedienen.
Vergessen, eingebettete Laufwerksdateien separat freizugeben
Dies ist der häufigste Fehler. Wenn Sie ein Google Doc oder Sheet in eine öffentliche Website einbetten, die Freigabe der Drive-Datei aber auf „Eingeschränkt“ eingestellt ist, erhalten Besucher beim Öffnen eine Fehlermeldung. Überprüfen Sie daher immer die Freigabeeinstellungen jeder eingebetteten Drive-Datei und passen Sie diese an die Zielgruppe Ihrer Website an.
Mobile Layout ignorieren
Google Sites passt den Inhalt automatisch an mobile Endgeräte an, das Ergebnis ist jedoch nicht immer optimal. Mehrspaltige Abschnitte werden auf kleinen Bildschirmen oft vertikal gestapelt, was zu einer unübersichtlichen Anordnung führen kann. Sehen Sie sich die mobile Ansicht nach dem Erstellen jedes Abschnitts in der Vorschau an (klicken Sie dazu auf das Telefonsymbol in der Editor-Symbolleiste), nicht erst am Ende. Ordnen Sie die Inhalte innerhalb der Abschnitte so an, dass die mobile Stapelreihenfolge logisch erscheint.
Zu viele Schriftarten und Farben verwenden
Das Themesystem ist darauf ausgelegt, ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten. Werden die Themefarben durch manuelle Textfarben oder durch unpassende Hintergrundfarben, die nicht zur Farbpalette passen, überschrieben, entsteht eine optisch inkonsistente Website. Beschränken Sie sich auf ein oder zwei Akzentfarben und überlassen Sie den Rest dem Theme.
Veröffentlichung ohne Festlegung von Betrachterberechtigungen
Eine für den internen Gebrauch bestimmte Website kann versehentlich öffentlich zugänglich gemacht werden, wodurch interne Dokumente und Informationen offengelegt werden. Umgekehrt wird Besuchern einer öffentlichen Website mit eingeschränktem Zugriff eine Anmeldeaufforderung angezeigt. Überprüfen Sie daher vor dem Teilen der URL immer die Berechtigungen der Betrachter im Veröffentlichungsdialog.
Sich auf Google Sites für SEO-kritische Inhalte verlassen
Google Sites-Seiten sind zwar von der Google-Suche indexierbar, die Plattform bietet jedoch nur sehr eingeschränkte SEO-Kontrollen. Sie können weder Meta-Beschreibungen bearbeiten, noch kanonische URLs festlegen, strukturierte Daten hinzufügen, robots.txt-Anweisungen pro Seite steuern oder über die grundlegende Google Analytics-Integration hinaus Analysetools installieren. Wenn organischer Suchtraffic Ihr Hauptziel ist, eignet sich eine Plattform mit umfassenden SEO-Tools besser. Nutzen Sie Google Sites für Inhalte, deren Besucher über einen direkten Link und nicht über die Suche gelangen.
Versäumnis, nach Bearbeitungen erneut zu veröffentlichen
Änderungen im Editor werden automatisch als Entwürfe gespeichert, sind aber erst nach dem Klick auf „Veröffentlichen“ sichtbar. Viele Nutzer nehmen Aktualisierungen vor und gehen davon aus, dass Besucher diese sofort sehen können. Gewöhnen Sie sich an, nach jeder Bearbeitung auf „Veröffentlichen“ zu klicken und die Änderung unter der Live-URL zu überprüfen.
Überlastung der Navigation
Die Navigation von Google Sites funktioniert am besten mit maximal sieben Einträgen auf oberster Ebene. Mehr Einträge führen zu einer unübersichtlichen Kopfzeile und erschweren Besuchern die Suche nach den gewünschten Inhalten. Wenn Ihre Website viele Seiten hat, verwenden Sie eine hierarchische Struktur mit Unterseiten, die in übersichtlichen übergeordneten Kategorien gruppiert sind, anstatt jede Seite auf oberster Ebene aufzulisten.
Tools, Integrationen und Automatisierung für Google Sites
Google Sites funktioniert am besten in Verbindung mit dem umfassenderen Google Workspace-Ökosystem und ergänzt durch Tools von Drittanbietern. Obwohl die Plattform die Komplexität bewusst begrenzt, kann eine gezielte Auswahl an Integrationen den Funktionsumfang Ihrer Website deutlich erweitern – ganz ohne Programmierkenntnisse.
Native Google Workspace-Integrationen
Die schnellsten verfügbaren Tools sind diejenigen, die direkt in Google Sites über das Einfügen-Panel integriert sind. Diese betten Live- und interaktive Inhalte ein anstatt statischer Momentaufnahmen:
- Google Drive: Binden Sie Dokumente, Tabellen, Präsentationen und Ordner ein, die sich automatisch aktualisieren, sobald sich die Quelldatei ändert. Dies ist besonders nützlich für Team-Wikis, Ressourcen-Hubs und Projektportale, deren Inhalte sich häufig ändern.
- Google Forms: Fügen Sie ein voll funktionsfähiges Formular direkt auf jeder beliebigen Seite ein. Die Antworten werden automatisch in Google Sheets übertragen, sodass Sie eine unkomplizierte Datenerfassungslösung ohne zusätzliche Dienste erhalten.
- Google Kalender: Binden Sie einen freigegebenen oder persönlichen Kalender ein, damit Besucher bevorstehende Termine, Sprechzeiten oder Projektmeilensteine in Echtzeit sehen können.
- Google Maps: Fügen Sie eine interaktive Karte für standortbezogene Seiten wie Kontaktseiten, Veranstaltungslisten oder Schulverzeichnisse hinzu.
- YouTube: Betten Sie Videos, die auf YouTube gehostet werden, mit responsiver Skalierung ein. Dies ist die empfohlene Vorgehensweise für Videoinhalte, da Google Sites keine Videodateien nativ hostet.
- Google Slides: Nutzen Sie eine Präsentation als visuelle Anleitung, Produktdemo oder Portfoliobeispiel, die direkt in die Seite eingebettet ist.
- Looker Studio (ehemals Data Studio): Live-Dashboards und Berichte für interne Analyseportale oder kundenorientierte Leistungsübersichten einbetten.
Drittanbieter-Einbettungen über benutzerdefiniertes HTML
Google Sites ermöglicht das Einbetten von benutzerdefiniertem HTML-Code über das Menü „Einfügen“. Dadurch wird der Zugriff auf eine Vielzahl externer Tools ermöglicht:
- Typeform oder Jotform: Visuell ansprechendere Formularerlebnisse als Google Forms, nützlich für öffentlich zugängliche Websites, bei denen das Design eine wichtige Rolle spielt.
- Calendly: Binden Sie ein Buchungs-Widget ein, damit Besucher Termine vereinbaren können, ohne die Seite zu verlassen.
- Airtable: Zeigt eine strukturierte Datenbank- oder Galerieansicht aus Airtable an, nützlich für Produktkataloge, Verzeichnisse oder Veranstaltungslisten.
- Canva: Binden Sie Canva-Designs als interaktive Präsentationen oder visuelle Elemente ein.
- Tidio oder Crisp: Fügen Sie ein Live-Chat-Widget zu einer Google Sites-Seite hinzu, indem Sie den Einbettungscode von einer der beiden Plattformen verwenden.
- PayPal- oder Stripe-Zahlungsbuttons: Google Sites kann Zahlungen zwar nicht nativ verarbeiten, aber Sie können einen PayPal-Spendenbutton oder einen Stripe-Zahlungslink-Button mithilfe der jeweiligen Einbettungscodes einbetten.
Zu beachten ist, dass einige Einbettungscodes JavaScript verwenden, das aus Sicherheitsgründen in einer Sandbox von Google Sites ausgeführt wird. Falls eine Einbettung nicht korrekt dargestellt wird, prüfen Sie, ob der Anbieter eine iFrame-basierte Alternative anbietet, die in der Regel kompatibler ist.
Google Apps Script für die Automatisierung
Google Apps Script ist eine JavaScript-basierte Plattform, die Aufgaben in Google Workspace automatisiert. Apps Script kann zwar nicht direkt in einer Google-Website ausgeführt werden, aber es kann verwendet werden, um die Inhalte zu automatisieren, die in Ihre Website einfließen:
- Ein auf Ihrer Website eingebettetes Google Sheet wird automatisch befüllt, sodass die angezeigten Daten ohne manuelle Aktualisierungen stets aktuell bleiben.
- Aktivieren Sie E-Mail-Benachrichtigungen, wenn ein auf Ihrer Website eingebettetes Google-Formular eine neue Einsendung erhält.
- Mit der Sites API lassen sich Seiten in Google Sites programmatisch erstellen oder aktualisieren. Dies ist besonders nützlich für Organisationen, die eine große Anzahl ähnlicher Seiten aus einer Datenquelle generieren müssen.
- Planen Sie Skripte, um Daten von externen APIs abzurufen und die Ergebnisse in ein Google Sheet oder Doc zu schreiben, das in die Website eingebettet ist.
Wie AutoSEO die Google-Sites-Optimierung automatisiert
Eine der größten Schwächen von Google Sites ist die eingeschränkte SEO-Funktionalität. Die Plattform bietet zwar grundlegende Steuerungsmöglichkeiten für Seitentitel und Meta-Beschreibungen, deckt aber nicht proaktiv Optimierungspotenziale auf, weist nicht auf fehlende Elemente hin und verfolgt nicht die Performance einzelner Seiten in der Suche. Genau hier schließt ein Tool wie AutoSEO eine wichtige Lücke.
AutoSEO verbindet sich mit Ihren Google Sites-Seiten und automatisiert die SEO-Aufgaben, die andernfalls eine manuelle Überprüfung und laufende Aufmerksamkeit erfordern würden:
- Automatische Meta-Tag-Generierung: AutoSEO analysiert Ihre Seiteninhalte und generiert optimierte Titel-Tags und Meta-Beschreibungen basierend auf dem tatsächlichen Text, den Überschriften und den auf jeder Seite vorhandenen Schlüsselwörtern. Dadurch entfällt das Rätselraten bei einer der wichtigsten Onpage-SEO-Aufgaben.
- Einbinden strukturierter Daten: Google Sites unterstützt das Hinzufügen von Schema-Markup nicht nativ. AutoSEO kann strukturierte Daten einfügen, sodass Ihre Seiten für Rich Results in der Google-Suche qualifiziert sind, einschließlich FAQ-Snippets, Breadcrumbs und Organisations-Markup.
- Keyword-Lückenanalyse: AutoSEO vergleicht Ihren aktuellen Seiteninhalt mit den Suchanfragen, die Ihre Zielgruppe tatsächlich verwendet, und kennzeichnet Stellen, an denen Inhalte fehlen oder unterentwickelt sind.
- Canonical-Tag-Management: Bei Websites mit mehreren Seiten, die ähnliche Themen behandeln, übernimmt AutoSEO die Verwaltung der Canonical-Tags, um Probleme mit doppeltem Inhalt zu vermeiden, die Google Sites nicht selbst beheben kann.
- Kontinuierliche Überwachung und Benachrichtigungen: Anstatt dass Sie manuelle Prüfungen durchführen müssen, überwacht AutoSEO Ihre Website kontinuierlich und sendet Benachrichtigungen, wenn Seiten im Ranking abrutschen, die Indexierung verlieren oder technische Probleme auftreten.
Für Organisationen, die Google Sites als interne oder externe Plattform nutzen, schließt AutoSEO effektiv die Lücke zwischen der Einfachheit der Plattform und den technischen Anforderungen an eine wettbewerbsfähige Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.
Wie man den Erfolg auf Google Sites misst
Der Erfolg von Google Sites lässt sich nur messen, indem die Plattform mit externen Analysetools verbunden wird, da Sites selbst keine nativen Daten zu Traffic oder Nutzerinteraktionen liefert. Die beiden wichtigsten Tools sind Google Analytics 4 und die Google Search Console.
Google Analytics einrichten 4
Um GA4 zu einer Google-Website hinzuzufügen, gehen Sie zu „Einstellungen“, wählen Sie dann den Bereich „Analytics“ aus und fügen Sie Ihre GA4-Mess-ID ein. Nach der Verbindung erhalten Sie Zugriff auf die vollständige GA4-Berichtssuite.
- Traffic-Akquise: Erfahren Sie, wie Besucher Ihre Website finden, sei es über die organische Suche, direkte Navigation, Empfehlungslinks oder soziale Medien.
- Engagement-Metriken: GA4 erfasst aktive Sitzungen, die durchschnittliche Verweildauer und die Scrolltiefe und gibt Ihnen so ein klareres Bild davon, ob Besucher Ihre Inhalte tatsächlich lesen.
- Performance auf Seitenebene: Ermitteln Sie, welche Seiten den meisten Traffic anziehen und welche hohe Absprungraten aufweisen, damit Sie Verbesserungen priorisieren können.
- Konversionsereignisse: Wenn Ihre Website ein Formular oder einen Link zu einer Buchungsseite enthält, können Sie GA4 so konfigurieren, dass Formularübermittlungen oder ausgehende Klicks als Konversionsereignisse erfasst werden.
Verwendung der Google Search Console
Die Google Search Console ist unerlässlich, um die Performance Ihrer Website in den organischen Suchergebnissen zu verstehen. Nachdem Sie die Inhaberschaft Ihrer Website über die Search Console bestätigt haben, können Sie Folgendes überwachen:
- Klicks und Impressionen insgesamt: Wie oft Ihre Seiten in den Suchergebnissen erscheinen und wie oft Nutzer darauf klicken.
- Durchschnittliche Position: Die durchschnittliche Position Ihrer Seiten bei den Suchanfragen, für die sie angezeigt werden.
- Top-Suchanfragen: Die tatsächlichen Suchbegriffe, die den Traffic generieren und sowohl die Content-Entscheidungen als auch die SEO-Prioritäten beeinflussen.
- Indexabdeckung: Gibt an, ob Google alle Ihre Seiten erfolgreich gecrawlt und indexiert hat und ob Seiten ausgeschlossen sind.
- Core Web Vitals: Signale für die Seitenerfahrung, darunter Ladegeschwindigkeit, Interaktivität und visuelle Stabilität.
Wichtige Kennzahlen, die nach Website-Typ verfolgt werden sollten
| Website-Typ | Primäre Kennzahl | Sekundäre Kennzahl | Umrechnungsindikator |
|---|---|---|---|
| Internes Team-Wiki | Aktive Nutzer | Seiten pro Sitzung | Wiederbesuchsrate |
| Website für Kleinunternehmen | Organische Klicks | Durchschnittliche Position | Formulareinreichungen oder Anrufe |
| Portfolio-Website | Engagierte Sitzungen | Scrolltiefe | Klicks auf ausgehende Links |
| Veranstaltungs- oder Projektstandort | Verkehr nach Datum | Verkehrsquelle | RSVP oder Registrierungsklicks |
| Bildungsressource | Neue Benutzer | Zeit auf Seite | Dokumenten-Downloads oder -Ansichten |
Realistische Benchmarks setzen
Google Sites-Seiten auf benutzerdefinierten Domains können bei Keywords mit geringem bis mittlerem Wettbewerb, insbesondere in der lokalen Suche und bei Nischenthemen, gute Platzierungen erzielen. Bei stark umkämpften kommerziellen Suchanfragen sollten Sie aufgrund der begrenzten technischen SEO-Funktionen der Plattform jedoch realistische Erwartungen haben. Eine gut optimierte Google Site kann realistischerweise Top-Platzierungen auf der ersten Seite für Marken-Suchanfragen, lokale Dienstleistungsbegriffe und informative Long-Tail-Suchanfragen erreichen. Für breiter umkämpfte Keywords bietet die Ergänzung durch den strukturierten Optimierungs-Workflow von AutoSEO die besten Chancen, den Abstand zu Websites auf SEO-fähigeren Plattformen zu verringern.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Nutzung von Google Sites völlig kostenlos?
Ja, Google Sites ist für alle mit einem persönlichen Google-Konto kostenlos. Sie erhalten kostenlosen Zugriff auf alle Kernfunktionen, darunter unbegrenzte Seiten, benutzerdefinierte Designs und die Einbettung von Google Workspace. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass Ihre Website standardmäßig eine google.com-Subdomain verwendet. Die Verbindung einer eigenen Domain ist in Google Sites selbst ebenfalls kostenlos. Sie müssen die Domain jedoch separat bei einem Registrar wie Google Domains, Namecheap oder GoDaddy erwerben. Organisationen, die Google Workspace for Business oder Google Workspace for Education nutzen, erhalten Google Sites ebenfalls in ihrem Abonnement inklusive zusätzlicher administrativer Kontrollen.
Können Google Sites in den Google-Suchergebnissen erscheinen?
Ja, Google Sites-Seiten werden von Google indexiert und können in den Suchergebnissen erscheinen. Die Plattform generiert automatisch sauberes HTML und profitiert von schnellem Hosting auf Googles Infrastruktur, was sich positiv auf die Core Web Vitals auswirkt. Allerdings bietet Google Sites keine native Unterstützung für strukturierte Daten, keine erweiterten Anpassungsmöglichkeiten für Meta-Tags über die grundlegenden Felder hinaus und keine technischen SEO-Steuerungen, die leistungsfähigere Plattformen bieten. Bei hart umkämpften Suchbegriffen sind diese Lücken erheblich. Bei lokalen, markenbezogenen oder Long-Tail-Suchanfragen kann eine gut strukturierte Google Site mit hochwertigen Inhalten jedoch gute Rankings erzielen. Der Einsatz eines Tools wie AutoSEO zur Verwaltung strukturierter Daten und die kontinuierliche Optimierung verbessern das Ranking-Potenzial deutlich.
Was sind die größten Einschränkungen von Google Sites im Vergleich zu WordPress oder Squarespace?
Die größten Einschränkungen betreffen drei Bereiche. Erstens ist die Designflexibilität begrenzt: Roh-HTML und CSS lassen sich nicht bearbeiten, man ist also auf die vom Anbieter bereitgestellten Layoutblöcke und Designs beschränkt. Zweitens sind die SEO-Funktionen rudimentär: Schema-Markup, Weiterleitungsmanagement, Sitemap-Anpassung oder detaillierte Meta-Tag-Steuerung (über Titel und Beschreibungen hinaus) werden nicht unterstützt. Drittens fehlen native E-Commerce-Funktionen, ein Mitglieder- oder Bezahlsystem sowie ein Plugin-Ökosystem für erweiterte Funktionen. Google Sites bietet diese Funktionen zugunsten von Einfachheit und Kostenfreiheit – ein sinnvoller Kompromiss für interne Websites, einfache Portfolios und Informationsseiten, jedoch nicht für komplexe Unternehmenswebsites.
Wie verbinde ich eine benutzerdefinierte Domain mit Google Sites?
Öffnen Sie Ihre Website im Google Sites Editor, klicken Sie auf das Symbol „Einstellungen“ und wählen Sie die Option „Benutzerdefinierte Domains“. Google stellt Ihnen einen CNAME-Eintrag zur Verfügung, den Sie in den DNS-Einstellungen Ihres Domain-Registrars hinzufügen müssen. Dieser CNAME-Eintrag verweist Ihre Domain auf die Hosting-Server von Google. Kehren Sie nach dem Hinzufügen des Eintrags zu Google Sites zurück und überprüfen Sie die Verbindung. Die DNS-Propagation dauert in der Regel zwischen wenigen Minuten und 48 Stunden, abhängig von Ihrem Registrar. Nach der Bestätigung ist Ihre Website unter Ihrer benutzerdefinierten Domain erreichbar, und Google Sites stellt automatisch ein SSL-Zertifikat bereit, sodass die Website über HTTPS geladen wird.
Können mehrere Personen gleichzeitig eine Google-Website bearbeiten?
Ja, Google Sites unterstützt die gemeinsame Bearbeitung in Echtzeit, genau wie Google Docs und Tabellen. Sie können den Bearbeitungszugriff mit anderen Google-Konten teilen, indem Sie im Editor auf das Teilen-Symbol klicken und entweder die Berechtigung „Bearbeiter“ oder „Inhaber“ vergeben. Mehrere Bearbeiter können gleichzeitig an der Website arbeiten, und Änderungen werden automatisch gespeichert. Für größere Organisationen ist Google Sites daher eine praktische Lösung für Team-Wikis, Intranetseiten und Projektdokumentationen, in denen mehrere Mitwirkende Inhalte pflegen müssen, ohne dass es zu Versionskonflikten oder Dateisperrungen kommt.
Funktioniert Google Sites auf Mobilgeräten?
Veröffentlichte Google Sites sind automatisch responsiv und passen sich daher verschiedenen Bildschirmgrößen, einschließlich Smartphones und Tablets, an. Der Editor selbst ist jedoch für die Desktop-Nutzung konzipiert und daher auf mobilen Browsern nicht optimal nutzbar. Für Besucher ist die mobile Ansicht in der Regel übersichtlich und funktional, da sich die rasterbasierten Layouts der Plattform bei kleineren Bildschirmbreiten automatisch neu anordnen. Sie können direkt im Editor eine Vorschau Ihrer Website auf Mobilgeräten anzeigen, indem Sie auf die Schaltfläche „Vorschau“ klicken und das Telefonsymbol auswählen. Wenn Sie benutzerdefinierte HTML-Einbettungen verwenden, testen Sie diese separat auf Mobilgeräten, da Einbettungscodes von Drittanbietern nicht immer korrekt skaliert werden.
Kann ich eine Google-Website mit einem Passwort schützen?
Google Sites bietet keinen herkömmlichen Passwortschutz. Sie können den Zugriff jedoch einschränken, indem Sie festlegen, wer die Website sehen darf. Beim Veröffentlichen können Sie die Website nur für bestimmte Personen oder Gruppen innerhalb Ihrer Google Workspace-Organisation sichtbar machen, anstatt sie öffentlich zugänglich zu machen. Das bedeutet, dass nur Nutzer mit einem autorisierten Google-Konto die Website sehen können. Für wirklich öffentliche Websites, auf denen Sie bestimmte Seiten einschränken möchten, benötigen Sie ein separates Tool oder müssen die Inhalte extern hosten, da Google Sites selbst keine seitenweise Zugriffskontrolle bietet.
Wie viele Seiten kann eine Google-Website haben?
Google legt keine feste Seitenbegrenzung für Google Sites fest, und in der Praxis funktionieren Websites mit Hunderten von Seiten problemlos. Das Navigationsmenü unterstützt bis zu drei Hierarchieebenen, was für große Websites die praktikablere Einschränkung darstellt. Bei sehr großen Inhaltssammlungen wie Wissensdatenbanken oder Dokumentationsbibliotheken kann die flache Navigationsstruktur jedoch unübersichtlich werden. In solchen Fällen ist die Organisation von Inhalten mithilfe eingebetteter Google Drive-Ordner oder die Verlinkung zu einer separaten, indizierten Dokumentenbibliothek ein skalierbarerer Ansatz als der Versuch, alles als einzelne Website-Seiten zu erstellen.
Was passiert mit meiner Google-Website, wenn ich mein Google-Konto lösche?
Wenn Sie das Google-Konto löschen, dem eine Google-Website gehört, werden die Website und alle ihre Inhalte zusammen mit dem Konto endgültig gelöscht. Es gibt keine Kulanzfrist oder automatische Übertragung. Bevor Sie ein Konto löschen, übertragen Sie die Inhaberschaft der Website auf ein anderes Google-Konto, indem Sie in den Freigabeeinstellungen dem neuen Konto den Status „Inhaber“ zuweisen. In Organisationen, die Google Workspace nutzen, sollte die Website-Inhaberschaft einem gemeinsamen Administratorkonto und nicht dem Konto eines einzelnen Mitarbeiters zugewiesen werden, um einen versehentlichen Datenverlust beim Ausscheiden eines Mitarbeiters aus der Organisation zu vermeiden.
Ist Google Sites für einen Online-Shop geeignet?
Google Sites eignet sich nicht als eigenständige E-Commerce-Plattform. Es bietet keine integrierten Funktionen für Warenkorb, Bestandsverwaltung, Zahlungsabwicklung oder Auftragsverwaltung. Für den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen benötigen Sie eine spezialisierte Plattform wie Shopify, WooCommerce oder Squarespace Commerce. Google Sites kann jedoch als ergänzende Plattform neben einem E-Commerce-Shop dienen, beispielsweise als Content-Hub, Hilfecenter oder Markeninformationsseite mit Verlinkung zu Ihrem Hauptshop. Sie können auch einen PayPal-Button oder einen Stripe-Zahlungslink für einfache Transaktionen mit einzelnen Produkten oder Spenden einbinden. Dies ersetzt jedoch kein vollwertiges E-Commerce-System.
Stop doing SEO by hand
Put your SEO on autopilot — your first 3 articles for $1
Auto SEO scans your site, builds a content plan, and writes ranking-ready articles automatically. Start your $1 trial — the AI writes your first 3 the moment you begin. Cancel anytime in 3 days.
2,147+ businesses · Cancel anytime · No lock-in